Rumpf

Als Rumpf wird beim Vogel der gesamte Teil des Körpers zwischen Hals und Schwanz bezeichnet. Anatomisch wird der Rumpf in Brust (Thorax), Bauch (Abdomen) und Becken (Pelvis) unterteilt. Die knöcherne Brust wird von den Rippen, dem ausgeprägten Brustbein, dem Rabenbein, dem Gabelbein und der Wirbelsäule gebildet. Die Brust beherbergt die Lunge, das Herz, die zuleitenden Organe des Verdauungs- und Respirationstraktes und die Hoden im männlichen Tier. Brust, Bauch und Becken lassen sich nicht eindeutig voneinander abgrenzen. Der Bauch der sich hauptsächlich durch Muskulatur nach außen abgrenzt, trägt den Großteil der Verdauungsorgane und das Becken ein Großteil der Reproduktionsorgane. Der obere Teil des Rumpfes bildet den Rücken. Der gesamte Rücken zusammen mit Schulterblätter und der Flügeloberseite wird als Mantel oder Decke bezeichnet. Die Seiten des Rumpfes bilden die Flanken und die Unterseite wird unterteilt in Brust, Bauch und Unterschwanz. Am Hinterleib befindet sich die Kloake, die von einer Region, dem sogenannten „Crissum“ umgeben ist. Am Schwanz befinden sich die Steuerfedern, die immer paarweise (6x), ausgehend von einer mittleren Steuerfeder, angeordnet sind. Schwanzdeckfedern sind kleine Federn die sich ober und unterhalb der Steuerfedern befinden. Das Pygostyl ist der endständigste Teil der Wirbelsäule, der in der Schwanzwirbelsäule knöchern verwachsen ist. Dieser letzte Teil der Schwanzwirbelsäule wird auch als „Nase des Papstes“ bezeichnet. Im Fall eines Bruches oder einer Verletzung dieses Bereiches ist das männliche Tier nicht mehr in der Lage mit dem Geschlechtspartner erfolgreich zu kopulieren.

 

 

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